Um zu lange Texte oder Reden zu kürzen, soll man bewusst auf Inhalte verzichten, habe ich im letzten Beitrag geschrieben. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Vor allem auch deshalb, weil durch das Löschen eines Absatzes oder gar mehrere Absätze die Übergänge nicht mehr stimmen. Nach dem Löschen geht es somit ans Umformulieren, damit der Lese- resp. Redefluss wieder stimmt. Das Resultat entspricht oft genau jenem Gefühl, das man beim Umformulieren hatte: ein Gebastel.
Der einfachere Weg, zu Texten und Reden von sinnvoller Länge zu finden, ist deshalb ein anderer:
Dieser Satz mag auf den ersten Blick trivial klingen – aber Vorsicht: Dahinter verbirgt sich einige Denkarbeit!
Neben der Hauptbotschaft haben Sie noch die Aufmerksamkeit für zwei bis drei Nebenbotschaften – nicht mehr. Überlegen Sie, welche zwei oder maximal drei Nebenbotschaften Ihre Hauptbotschaft maximal unterstützen – und lassen Sie die anderen fünf oder zehn weg.
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