Tipps&Tricks für erfolgreiche Kommunikation – Kommunikation heisst verstanden werden

Im beruflichen wie im privaten Alltag geschieht Kommunikation auf unterschiedlichste Weise: im direkten Gespräch oder am Telefon, per E-Mail oder Brief, bei der Lektüre einer Broschüre oder einer Website, beim Betrachten eines Inserats oder Werbespots, beim Besuch einer Ausstellung oder einer Veranstaltung. Unabhängig davon, wie die Kommunikation stattfindet, gilt ein Grundsatz: Die Botschaft bestimmt nicht die Person, die sie sendet, sondern jene Person, die sie empfängt.

Je besser ich die Person kenne, die mich und meine Botschaft verstehen soll, desto eher wird es mir gelingen, meine Botschaft so zu formulieren, dass sie diese versteht. Kommuniziere ich mit einer ganzen Gruppe von Personen – z.B. Kund/innen, Politiker/innen, Mitarbeitende –, muss ich diese Zielgruppe und ihre Bedürfnisse gut kennen.

2 Fragen, damit Kommunikation gelingen kann

Damit Kommunikation gelingen kann, stelle man sich deshalb immer zuerst 2 zentrale Fragen:

  1. Wer ist Empfänger/in der Botschaft (Zielgruppe)?
    Was weiss der/die Empfänger/in bereits? Wo steht er/sie heute? Was beschäftigt ihn/sie? Welche Erfahrungen hat er/sie bisher mit mir / unserem Unternehmen / unseren Produkten gemacht?

  2. Welches Ziel möchte ich mit meiner Kommunikation erreichen?Zur Auswahl stehen viele – z.B.:
    -    motivieren (zu arbeiten / zu kaufen / zu spenden / zu stimmen...)
    -    Wissen vermitteln
    -    Verständnis gewinnen (für ein Vorhaben / für ein Vorgehen / für eine Priorisierung...)

Dies mag auf den ersten Blick trivial klingen – in der Praxis werden diese beiden Fragen jedoch häufig «vergessen», und man beginnt sofort mit der Organisation eines Events, mit dem Erarbeiten einer Broschüre, mit dem Verfassen eines Schreibens oder einer Rede.

Wer sich nicht einfühlen kann, wird nicht verstanden

In den allermeisten Fällen scheitert Kommunikation daran, dass die kommunizierende Person resp. Unternehmung sich zu wenig in die Zielgruppe hineinversetzen kann. Wenn Sie verstanden werden möchten – egal ob beim Mittagessen, in der Werbung oder auf Ihrer Website –, lohnt es sich, ausgiebig in das Verständnis Ihrer Zielgruppe zu investieren: Wer sind diese Leute? Welche Sorgen quälen sie, welche Dinge bereiten ihnen Freude? Welche Sprache verstehen sie? Wie lange werden sie im ersten Augenblick Aufmerksamkeit schenken wollen? Und: Wie viele Informationen möchten sie beim ersten Kommunikationskontakt?

Erst wenn Sie die Antworten auf diese Fragen kennen, werden Sie in der Lage sein, ihre Botschaft so zu formulieren, dass sie ankommt, verstanden wird – und das Ziel erreicht.

 

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